Sonntag, 22. Februar 2015

Letzter Gruss


Insgesamt sind wir in Australien 16‘989 Km gefahren, in Neuseeland 4‘675 Km – Total 21‘664 in 120 Tagen. Bei einem Durchschnittlichen Diesel Verbrauch von 15 L nahmen wir den Benzinhahn einige Male in die Hand. In AUS kostete der Liter Diesel im Schnitt $ 1.45 in NZ war es um einiges günstiger -.85 Cents bis $ 1.20. Wenn wir in einem Supermarkt für über $ 40 einkauften, bekamen wir an bestimmten Tankstellen -.04 Cent pro L Rabatt.
Wir sind sehr gerne Auto gefahren, es war kein Vergleich mit Europa. An die Höchstgeschwindigkeit 110 auf Autobahnen hielten sich alle, auch waren viel, viel weniger Fahrzeuge auf der Strasse. Es gab nie ein ‚noch schnell in den Kreisel fahren‘, alle fuhren hier sehr diszipliniert und stressfrei. Das machte die Fahrten sehr angenehm. Wir hatten keinen Unfall, keine Panne, mussten keinen Reifen wechseln und überfuhren keine Tiere – was im Outback öfters vorkommt - dafür sind wir sehr dankbar.

Wir versuchten euch mit den Bildern die uns beeindruckten, überraschten, erstaunten, sowie mit den Kommentaren einen kleinen Einblick in einen anderen Erdteil zu zeigen. Gerne hätten wir euch die wundersamen Vogelstimmen, die sanften- bis stürmischen Wellengeräusche, die lauten und regelmässigen hohen Töne der Zikaden, sowie den Geruch von feuchtem Regenwald, den salzigen Meeresgeruch – welchen wir in Europa seit vielen Jahren nicht mehr gerochen hatten – all das und noch viel, viel mehr hätten wir euch auch gerne übermittelt…
Speziell in Westaustralien überkamen uns die ganz grossen Gefühle, welche wir zuvor nicht kannten. Wir nahmen uns viel Zeit, öffneten alle Sinnesorgane und waren ganz bei uns um diese unbeschreiblich schöne Welt zu geniessen.

Nun werden wir es uns zu Hause gemütlich machen und alles lieben und schätzen was wir in den letzten Monaten nicht hatten.
Bis zur Garten-Saison haben wir genügend Zeit Pläne für die Bepflanzung zu machen, ob wir den Garten neu Gestalten wie wir es auf der Reise sahen, sei dahin gestellt! 





Bei Allen die sich in diesen Blog reingeschaltet hatten bedanken wir uns.
Wir danken ganz besonders für die regelmässigen Blogbesucher, die es echt interessierte wo wir lang fahren und wie es uns geht. Auf eure Feedbacks via e-mail oder im Blog freuten wir uns immer besonders.
Ein herzliches Dankeschön an all die Menschen die uns Hinweise und Tipps vor- und während der Reise gaben, einige konnten wir umsetzten bei andern passte es einfach nicht.
Ein spezieller Dank an unser Reisebüro Dreamtime in Baden. Frau Mohn hatte unsere individuellen Bedürfnisse bestens einbezogen und geplant.
Ein grosses Merci an die Leute welche unsere Ämtli während der Abwesenheit übernahmen, sie ermöglichten es, dass wir überhaupt so lange vereisen konnten.



Singapore


Um es gleich vorne weg zu nehmen, uns hatte Singapur von all den Gross-Städten die wir in den letzten Monaten sahen am stärksten beeindruckt und gefallen.





Wir staunten immer wieder wie viel 'Grün' es in- und auf den grossen Wolkenkratzern hat.




Das Sands Hotel.
Die drei gigantischen Türme bilden die Stütze für 'das Schiff', ein fantastisches Gebäude.


Der Ausblick von dort oben ist einmalig.






An den künstlichen Bäumen klettern unzählige, verschiedene Pflanzen empor.





                                            Eine Brücke verbindet Drei dieser Giganten.


In dieser Parkanlage lässt es sich leicht einen ganzen Tag verbringen. 


Das Araber-viertel, eine für uns fremde Kultur.


Die Stoffe die sie hier verkauften waren wie bei Ali-baba...


Chinatown war uns etwas vertrauter. Die Chinesen feierten in diesen Tagen Neujahr. Überall wurde sehr bunt dekoriert.

                                              


Der Eingang eines Tempels.



 Essen auf Rädern.



Wie schnell man nähen kann... ob allerdings die Nähte alle schön gerade sind bezweifeln wir!


          Little India war sehr interessant. Allerdings sind  in diesem Viertel die Strassen nicht so sauber, das wunderte uns, da sonst in Singapur alles sehr, sehr  sauber und aufgeräumt ist.


Möchte noch jemand einen Armreif? Die Farbauswahl ist grenzenlos.



Die Einen schmücken die Hände mit Henna, Andere packen ihre Haare in Henna ein...



Unsere Augen freuten sich sehr, als sie die Farbenpracht der einzigartigen Orchideen im Botanischen Garten betrachten durften – ein weiteres Geschenk dass uns die Natur hier bietet.





                                      

                                                


Donnerstag, 19. Februar 2015

Papeete-Moorea


                                         Unser Domizil für die letzten 5 Tage in der Südsee.






Auf einer Tour durch die Insel Moorea erfuhren wir viel über die exotischen Pflanzen, die speziellen Techniken des Fischen und über die Menschen die hier ein sehr angenehmes Leben führen.


Vanille ist nach Safran das teuerste Gewürz. Bis wir eine Vanillestange kaufen können dauert es ca. 14 Monate. Als wir hörten wie zeitaufwendig die Bestäubung der Blüten ist, damit sich eine ‚Frucht‘ bilden kann, verstanden wir den hohen Preis.



Die ersten Europäer kamen vor ein paar Hundert Jahren nach Monate langer Seefahrt, auf welcher sie sehr bescheiden lebten, mit wenig Hygiene und natürlich ohne Frauen, in der Südsee an Land. Dort empfingen sie das Volk der Maori. Die Maori hatten eine sehr offene Lebensart. Sie waren kaum bekleidet, die Fische und die wunderbaren Früchte waren in Hülle und Fülle vorhanden, ihre Körper rochen sehr gut weil sie die herrlich duftenden Öle damals schon hatten. Auch gehörte es zu ihrer Art zu leben, dass jeder Mann und jede Frau sich miteinander und untereinander vergnügen konnte wann immer man dazu Lust verspürte.
Wenn man sich jetzt die stinkenden, ausgehungerten, Seefahrer vorstellt, die damals hier ankamen, ist es leicht verständlich dass seither die Südsee als Paradies bezeichnet wird.




Bei diesem aussergewöhnlichen Baum wachsen die die Äste senkrecht wie auch waagrecht. Die Luftwurzeln werden nach einiger Zeit wieder zu einem neuen Stamm.



Vor unserem Overwater Bungalow verlief der Kurs eines Wettkampfs mit den speziellen Kanus, den Pirogue. Die Oberarme der Teilnehmer haben einen Durchmesser wie unsere Oberschenkel!


                                       Eine unserer Hauptbeschäftigungen in diesen Tagen.



                                                Die Sicht aus unserem Bungalow am Nachmittag...


.... am Morgen um 6 Uhr.



Mit viel Überredungskunst konnte ich Leo vom Kauf dieses einzigartigen Schmuckstücks aus verschiedenfarbigen Tahiti Perlen abhalten.