Im Fitzgerald River National Park soll es einen tollen Aussichtspunkt geben, wo man Wale beobachten kann. Der Umweg benötigt zusätzliche 60 Km, wir nehmen wieder einmal eine Outback Strasse unter die Räder. Über 40 Km zeigt sie sich so wie wir es bereits kennen, staubig, rot, rauh und schön.
Ein Tannenzapfenskink kreuzt unseren Weg. Obwohl er durch seine imposante Drohgebärde versucht den Betrachter oder einen potenziellen Angreifer in die Flucht zu schlagen, ist er völlig harmlos.
Leo hat ihn geärgert, damit er seine schöne blaue Zunge zeigt, danach wackelt er
gemütlich weiter.
Die Weiterfahrt zu unserem Zwischenstopp in der Bremer Bay ist eine grössere Herausforderung für uns und das Auto. Wir fahren durch trübe, dreckige Wasserpfützen, deren Tiefen nicht abschätzbar sind. Die Fahrspuren sind teilweise über 50cm tief. Mal fahren wir auf den dünnen Spuren, mal in den Gräben. Nach 20 Km auf einer Rüttelpiste wo Leo das Steuer gut festhalten muss und einem mit Dreck bespritzen Auto, belohnt uns ein schneeweisser Sandstrand. Links und rechts davon das türkisfarbige Meer. Über den breiten Strandabschnitt geht die Fahrt auf der geteerten Strasse weiter nach Albany.
Ganz Albany ist unterwegs. Die Jahrhundertfeier heisst Anzac, die Bevölkerung gedenkt den Soldaten welche vor 100 Jahren in den Krieg einzogen.
Ein weiteres Naturwunder, die Naturbrücke, sie hält sich schon über viele tausende Jahre.
In dem sehr, sehr tiefen Einschnitt der Felsen spritzen die Wellen extrem hoch.